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Qualifizierungsmaßnahme zu Auditoren für Autobahnen, Landstraßen, Ortsdurchfahrten, Hauptverkehrsstraßen und/oder Erschließungsstraßen.

(für Angehörige von Ingenieurbüros und Verwaltungen)

ZIEL:

Das Sicherheitsaudit ist ein formalisiertes Verfahren zur Beurteilung der Sicherheitsbelange bei Planung, Entwurf und Bau von Straßen. Für die Durchführung von Sicherheitsaudits liegen seit 2002 die Empfehlungen für das Sicherheitsaudit von Straßen (ESAS) vor. Der Bundesminister für
Verkehr, Bau und Wohnungswesen empfiehlt, bei allen Planungen und Entwürfen an Bundesfernstraßen die ESAS als Grundlage für die Abnahme der einzelnen Leistungsphasen bzw. zur Qualitätssicherung der eigenen Planung anzuwenden. In einigen Kommunen werden darüber hinaus bereits Audits von ausgebildeten Sicherheitsauditoren für Innerortsstraßen erstellt.

Die Auditoren führen das Sicherheitsaudit auf der Grundlage von Erfahrungen und Kenntnissen zur Verkehrssicherheit durch. Dazu sind neben einer durch die Ausbildung erworbenen Grundqualifikation und einem einschlägigen beruflichen Erfahrungswissen weitere Zusatzqualifikationen erforderlich, die das vorliegende Angebot vermittelt.

  • die Erstellung von regelkonformen Audits für Planungen (auf Wunsch können ggf. ofizielle Audits im Rahmen der Schulung erstellt werden) und
  • die praxisnahe Qualifizierung von Auditoren.

ZUGANGSVORAUSSETZUNG:

Als Grundqualifikation gilt ein abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium. Zusätzlich sind mehrjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Planung von Straßenverkehrsanlagen oder im Bereich straßenbezogener Sicherheitsuntersuchungen nachzuweisen.

Lehrinhalte:

Grundlagenmodule (Pflichtmodule):

  • Grundlagen der Verkehrssicherheit (I)
  • Grundlagen des Sicherheitsaudits (II)

Thematische Module (Wahlbereich):

  • Autobahnen
  • Landstraßen
  • Ortsdurchfahrten
  • Hauptverkehrsstraßen
  • Erschließungsstraßen

Die thematischen Module beinhalten Vorträge zur verkehrssicheren Gestaltung, Ortsbesichtigungen, Übungen und Hausübungen, Erstellung von Audits, Präsentation und Diskussion der Ergebnisse in allen Entwurfsphasen.

Für eine Zertifizierung als Auditor müssen die beiden Grundlagenmodule sowie zwei der fünf thematischen Module belegt werden. Es können auch einzelne Module zur Zertifikatserweiterung oder zur Fortbildung gewählt werden.

Als Modulkombination für eine Zertifizierung als Auditor wird empfohlen:

Schwerpunkt Außerortsstraßen:

  • Autobahnen
  • Landstraßen
  • Ortsdurchfahrten

Schwerpunkt Innerortsstraßen:

  • Ortsdurchfahrten
  • Hauptverkehrsstraßen
  • Erschließungsstraßen

Grundlagen:

  • Empfehlungen für das Sicherheitsaudit von Straßen (ESAS) der FGSV
  • Merkblatt für die Ausbildung und Zertifizierung der Sicherheitsauditoren von Straßen MAZS (Ausgabe 2009)
  • Sicherheitsrelevante Aspekte der Straßenplanung. Beispielsammlung für Planer und Auditoren. Berichte der Bast, Heft V 196, 2010

Seminarleitung und Dozenten:

Gesamtleitung:

  • Univ.-Prof. Dr.-Ing. J. Gerlach (BU Wuppertal)
  • Prof. Dr.-Ing. A. Bark ( TH Mittelhessen)

Dozenten:

  • Univ.-Prof. Dr.-Ing. J. Steinbrecher (Uni Siegen)
  • Dr.-Ing. D. Boenke (STUVA e. V., Köln)
  • Dr.-Ing. T. Kesting (bueffee GbR, Wuppertal)

Präsenzphasen

Termine

HAUSÜBUNG:

Im Anschluss an die Präsenzphasen sind entsprechend der gewählten Module Projektaufgaben in eigenständiger Bearbeitung durchzuführen (Umfang je nach Modul 3-6 Tage).

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